Kapi­tel




1. Mitgliedschaftsvereinbarung

1.1 Mit­glied­schafts­ab­schluss

1.2 Leis­tungs­um­fang

1.3 Zusätz­li­che Leistungen

1.4 Jugend­li­che

2. Zutrittsmedium

2.1 Zugangs­be­rech­ti­gung zum Studio

2.2 Erst­aus­stel­lungs­ge­bühr

2.3 Umgang mit dem Zutrittsmedium

2.4 Unüber­trag­bar­keit der Mitgliedschaftsrechte

2.5 Neu­aus­stel­lung des Zutrittsmediums

2.6 Bar­geld­lo­se Zah­lung mit dem Zutrittsmedium

3. Studionutzung

3.1 Haus­ord­nung

3.2 Nut­zung der Spinde

3.3 Nut­zung von Kundenparkplätzen

4. Pflich­ten des Mitglieds

4.1 Beglei­tung

4.2 Ver­let­zung von Verhaltenspflichten

4.3 Ände­rung per­sön­li­cher Angaben

5. Mit­glieds­bei­trä­ge und Zahlungsverzug

5.1 Fäl­lig­keit des Mitgliedsbeitrags

5.2 Kos­ten bei Rückbuchungen

5.3 Zah­lungs­ver­zug

5.4 Gesamt­fäl­lig­keit

5.5 Auf­rech­nungs- und Zurückbehaltungsverbot

6. Dau­er der Mit­glied­schaft, Stilllegung

6.1 Erst­lauf­zeit

6.2 Mit­glied­schafts­ver­län­ge­rung

6.3 Wei­te­re Mitgliedschaftsverlängerung

6.4 Außer­or­dent­li­che Kündigung

6.5 Still­le­gung der Mitgliedschaft

6.6 Form

7. Haftungsbeschränkung

8. Datenschutz

8.1 Daten­spei­che­rung

8.2 Video­über­wa­chung

9. Schlussbestimmungen

9.1 Ände­run­gen die­ser AGB

9.2 Unwirk­sam­keit ein­zel­ner Bestimmungen

9.3 Teil­nah­me an Streitschlichtung




1. Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung

1.1 Mit­glied­schafts­ab­schluss

Die Mit­glied­schaft kommt durch die Unter­schrift der Mit­glied­schafts­part­ner zustande.
Wenn das Mit­glied mit dem Gesund­heits­zen­trum Ober­berg eine Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung online abschlie­ßen will,
gibt das Mit­glied durch Ankli­cken der Schalt­flä­che „Mit­glied wer­den” ein ver­bind­li­ches Ange­bot auf Abschluss
einer Mit­glied­schaft ab. Fährt das Mit­glied fort, erklärt das Mit­glied damit sei­ne Zustim­mung dazu, dass beide
Mit­glied­schafts­par­tei­en die­se Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung mit einer elek­tro­ni­schen oder hand­ge­schrie­be­nen Signatur
unter­zeich­nen und damit bestä­ti­gen. Vor Ankli­cken der Schalt­flä­che „Mit­glied wer­den” wer­den dem Mit­glied sämtliche
ein­ge­ge­be­nen Daten ange­zeigt und er hat die Mög­lich­keit, Ände­run­gen vor­zu­neh­men. Der Mit­glied­schafts­ab­schluss erfolgt
durch eine Annah­me­er­klä­rung vom Gesund­heits­zen­trum Ober­berg per E‑Mail („Bestä­ti­gungs-E-Mail”).

Mit­glie­dern, die ihre Mit­glied­schaft online mit Gesund­heits­zen­trum Ober­berg abge­schlos­sen haben, steht ein
gesetz­li­ches Wider­rufs­recht zu.

1.2. Leis­tungs­um­fang

Das Stu­dio gewährt dem Mit­glied wäh­rend der offi­zi­el­len Öff­nungs­zei­ten, wel­che durch Aus­hang im Studio
bekannt gege­ben sind, gegen das ver­ein­bar­te Ent­gelt die in der Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung festgelegten
Leis­tun­gen. Die Nut­zung der Ein­rich­tun­gen des Stu­di­os ist nur mit gül­ti­ger Mit­glied­schaft gestattet.

1.3. Zusätz­li­che Leistungen

Für zusätz­lich ange­bo­te­ne Pro­duk­te und Leis­tun­gen, wie zum Bei­spiel den Gebrauch des Well­ness­an­ge­bots, kön­nen bei
Inan­spruch­nah­me wei­te­re Gebüh­ren bzw. Kos­ten vom Stu­dio erho­ben werden.

1.4. Jugend­li­che

Für Jugend­li­che vor Voll­endung des 18. Lebens­jah­res ist eine Mit­glied­schaft nur mit Ein­wil­li­gung der
Erzie­hungs­be­rech­tig­ten mög­lich. Deren Ein­wil­li­gung wird durch eine Geneh­mi­gung des Mit­glieds ersetzt,
sobald das Mit­glied das 18. Lebens­jahr voll­endet. Das Trai­nie­ren von Mit­glie­dern bis zum voll­ende­ten 16.
Lebens­jahr ist nur nach Abspra­che mit der Stu­dio­lei­tung und nur im Bei­sein eines Erzie­hungs­be­rech­tig­ten gestattet.

2. ZUTRITTS­ME­DI­UM

2.1. Zugangs­be­rech­ti­gung zum Studio

Das Mit­glied erhält bei Abschluss einer Mit­glied­schaft ein Zutritts­me­di­um (Chip­ar­m­band), welches
ihm den Zutritt zum Stu­dio ermög­licht. Ohne Mit­füh­rung des Zutritts­me­di­ums darf das Stu­dio dem
Mit­glied den Zutritt zum Stu­dio sowie die Nut­zung von gebuch­ten Zusatz­leis­tun­gen ver­wei­gern, sofern
sich das Mit­glied nicht ander­wei­tig aus­wei­sen und nach­voll­zo­gen wer­den kann, dass eine gül­ti­ge Mit­glied­schaft besteht.

2.2. Erst­aus­stel­lungs­ge­bühr

Die erst­ma­li­ge Aus­stel­lung des Zutritts­me­di­ums ist im jewei­li­gen Star­ter­pa­ket enthalten.

2.3.Umgang mit dem Zutrittsmedium

Das Mit­glied ist ver­pflich­tet, für die siche­re Ver­wah­rung sei­nes Zutritts­me­di­ums zu sor­gen und im Fal­le eines
Ver­lus­tes, die­sen unver­züg­lich dem Stu­dio zu mel­den. Nach Mel­dung des Ver­lusts wird eine etwai­ge Zahlungsfunktion
des Zutritts­me­di­ums gesperrt.

2.4. Unüber­trag­bar­keit der Mitgliedschaftsrechte

Die Mit­glied­schaft im Stu­dio ist per­so­nen­be­zo­gen und nicht über­trag­bar. Das Mit­glied ver­pflich­tet sich, das
ihm aus­ge­hän­dig­te Zutritts­me­di­um nur per­sön­lich zu ver­wen­den und Drit­ten nicht zu über­las­sen. Han­delt das
Mit­glied die­ser Vor­ga­be zuwi­der, d.h. über­lässt es das Zutritts­me­di­um wis­sent­lich und wil­lent­lich einem
Drit­ten zur Zutritts­ge­wäh­rung, kann das Stu­dio von die­sem für jeden Fall der Zuwi­der­hand­lung eine Vertragsstrafe
in Höhe eines Betrags von EUR 79,95€ bean­spru­chen, ohne dass es eines Scha­dens­nach­wei­ses bedarf. Die Geltendmachung
wei­te­rer Rech­te aus einem dahin­ge­hen­den Ver­stoß, ins­be­son­de­re die Gel­tend­ma­chung eines wei­ter­ge­hen­den Schadens
sowie eine außer­or­dent­li­che Been­di­gung der Mit­glied­schaft, blei­ben hier­von unbe­rührt. Einer vor­he­ri­gen Abmahnung
bedarf es nicht. Dem Mit­glied bleibt nach­ge­las­sen nach­zu­wei­sen, dass dem Stu­dio kein oder ein wesent­lich geringerer
Scha­den ent­stan­den ist. Etwai­ge Son­der­fäl­le müs­sen in Schrift­form von der Stu­dio­lei­tung geneh­migt werden.

2.5. Neu­aus­stel­lung des Zutrittsmediums

Für jede Neu­aus­stel­lung des Zutritts­me­di­ums, die auf­grund eines schuld­haf­ten Ver­lus­tes oder einer schuldhaften
Beschä­di­gung des Zutritts­me­di­ums erfor­der­lich wird, ist eine Akti­vie­rungs­ge­bühr von EUR 9,95€ fäl­lig. Dem Mitglied
bleibt nach­ge­las­sen nach­zu­wei­sen, dass dem Stu­dio durch eine Neu­aus­stel­lung kein oder ein gerin­ge­rer Schaden
ent­stan­den ist.

2.6. Bar­geld­lo­se Zah­lung mit dem Zutrittsmedium

Das Stu­dio ist berech­tigt, einen bar­geld­lo­sen Zah­lungs­ver­kehr für alle Pro­duk­te und Leis­tun­gen einzuführen,
die das Stu­dio zusätz­lich zu den durch die Mit­glied­schaft ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen anbie­tet. Macht das Studio
von die­ser Mög­lich­keit Gebrauch, kön­nen ange­bo­te­ne Pro­duk­te und Zusatz­leis­tun­gen vom Mit­glied ausschließlich
bar­geld­los über das Zutritts­me­di­um in Anspruch genom­men wer­den. Das Stu­dio kann den Höchst­be­trag des
Gut­ha­bens, die Höhe der ein­zel­nen Auf­la­dun­gen sowie das Ver­fah­ren der Zah­lungs­mög­lich­kei­ten festlegen.
Ein Anspruch des Mit­glieds auf Teil­rück­zah­lun­gen oder Aus­zah­lung des Gut­ha­bens in bar besteht nicht.
Ein bei Ver­trags­en­de vor­han­de­nes Gut­ha­ben auf dem Zutritts­me­di­um wird auf das Giro­kon­to des Mitglieds
zurück­ge­bucht, es sei denn, es bestehen zu die­sem Zeit­punkt Zah­lungs­rück­stän­de aus dem Vertragsverhältnis.
In die­sem Fall ist das Stu­dio berech­tigt, das Rest­gut­ha­ben im Wege der Auf­rech­nung zu vereinnahmen.

3. STU­DIO­NUT­ZUNG

3.1. Haus­ord­nung

Bei Nut­zung des Stu­di­os unter­liegt das Mit­glied der dor­ti­gen Haus­ord­nung. Die Haus­ord­nung ent­hält insbesondere
Rege­lun­gen zur zuläs­si­gen Nut­zung der Gerä­te sowie des Stu­di­os und zur Wah­rung der Rech­te ande­rer Mitglieder.
Das Per­so­nal ist befugt, soweit dies zur Auf­recht­erhal­tung eines geord­ne­ten Betrie­bes des Stu­di­os, der Ordnung
und Sicher­heit oder Ein­hal­tung der Haus­ord­nung nötig ist, im Ein­zel­fall Wei­sun­gen zu ertei­len. Das Mitglied
hat den Wei­sun­gen des Stu­dio­per­so­nals Fol­ge zu leisten.

3.2. Nut­zung der Spinde

Im Stu­dio wer­den ver­schließ­ba­re Spin­de zur Ver­fü­gung gestellt. Die Spin­de dür­fen vom Mit­glied nur während
sei­ner Anwe­sen­heit im Stu­dio genutzt wer­den. Das Stu­dio ist berech­tigt, beleg­te Spin­de zu öff­nen und auszuräumen,
wenn die­se auch außer­halb der Anwe­sen­heits­zei­ten ver­wen­det werden.

3.3. Nut­zung von Kundenparkplätzen

Kun­den­park­plät­ze, die vom Stu­dio zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, dür­fen vom Mit­glied aus­schließ­lich während
sei­ner Anwe­sen­heit im Stu­dio genutzt wer­den. Das Stu­dio ist berech­tigt, Park­kar­ten her­aus­zu­ge­ben, die vom
Mit­glied kennt­lich im Fahr­zeug aus­zu­le­gen sind. Im Fal­le einer Bele­gung von Park­plät­zen ohne Anwe­sen­heit des
Mit­glieds im Stu­dio sowie bei feh­len­der Aus­la­ge einer Park­kar­te im PKW, ist das Stu­dio zu einem kostenpflichtigen
Abschlep­pen des PKW berechtigt.

4. PFLICH­TEN DES MITGLIEDS

4.1. Beglei­tung

Das Mit­brin­gen von Begleit­per­so­nen, auch Kin­dern, ist nur mit aus­drück­li­cher vor­he­ri­ger Zustim­mung der
Stu­dio­lei­tung gestattet.

4.2. Ver­let­zung von Verhaltenspflichten

Das Mit­glied ist ver­pflich­tet, den Vor­ga­ben der Haus­ord­nung zu ent­spre­chen und den ihm nach Maß­ga­be der
vor­lie­gen­den AGB oblie­gen­den Ver­hal­tens­pflich­ten ord­nungs­ge­mäß nach­zu­kom­men. Ver­stößt das Mitglied
wie­der­holt und trotz Abmah­nung gegen neben­ver­trag­li­che Pflich­ten aus der Mit­glied­schaft, ist das Studio
berech­tigt, die Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung außer­or­dent­lich zu kündigen.

4.3. Ände­rung per­sön­li­cher Angaben

Ände­run­gen ver­trags­re­le­van­ter Daten wie Name, Adres­se, Bank­ver­bin­dung etc. hat das Mit­glied dem Studio
unver­züg­lich mit­zu­tei­len. Kos­ten, wel­che dem Stu­dio dadurch ent­ste­hen, dass das Mit­glied Ände­run­gen der Daten
nicht unver­züg­lich mit­teilt, sind vom Mit­glied zu tragen.

5. MIT­GLIEDS­BEI­TRÄ­GE UND ZAHLUNGSVERZUG

5.1. Fäl­lig­keit des Mitgliedsbeitrags

Der ver­ein­bar­te Mit­glieds­bei­trag sowie die Pau­scha­len für das ver­trag­lich ver­ein­bar­te Starterpaket
ent­ste­hen mit dem Abschluss der Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung. Sofern mit dem Mit­glied ver­ein­bart wird,
dass der Mit­glieds­bei­trag als Ein­mal­zah­lung im Vor­aus zu erbrin­gen ist, sind die Bei­trä­ge bei der
Ver­trags­un­ter­zeich­nung an das Stu­dio zu leis­ten. Ist kei­ne Ein­mal­zah­lung ver­ein­bart, ist das Mit­glied berechtigt,
den Mit­glieds­bei­trag in zwölf glei­chen monat­li­chen Raten an das Stu­dio zu erbrin­gen. Die monatlichen
Mit­glieds­bei­trä­ge sind dann jeweils im Vor­aus am Monats­ers­ten für den jewei­li­gen Kalendermonat
(Teil­leis­tungs­zeit­raum) zu zah­len. Die Gebühr für das ver­trag­lich ver­ein­bar­te Star­ter­pa­ket ist in einem
sol­chen Fall zugleich mit der ers­ten Bei­trags­zah­lung an das Stu­dio zu erbringen. 

5.2. Kos­ten bei Rückbuchungen

Wird dem Stu­dio eine Ein­zugs­er­mäch­ti­gung erteilt, sind das Mit­glied sowie ein etwai­ger abwei­chen­der Kontoinhaber
ver­pflich­tet, dafür zu sor­gen, dass das benann­te Giro­kon­to zum Zeit­punkt der Abbu­chung die erfor­der­li­che Deckung
auf­weist. Ist eine Abbu­chung fäl­li­ger Beträ­ge nicht mög­lich, sind dadurch ent­ste­hen­de Kos­ten, nament­lich dem
Stu­dio ent­ste­hen­de Bankrück­last­kos­ten, vom Mit­glied zu tragen.

5.3. Zah­lungs­ver­zug

Das Stu­dio behält sich im Fal­le eines Zah­lungs­ver­zugs das Recht vor, Mahn­kos­ten und Ver­zugs­zin­sen nach
Maß­ga­be der gesetz­li­chen Bestim­mun­gen zu erhe­ben und von einem vor­über­ge­hen­den Leistungsverweigerungsrechten
Gebrauch zu machen. Wei­ter­hin hat das Mit­glied die Kos­ten einer zweck­ent­spre­chen­den Rechts­ver­fol­gung zu tragen.

5.4 Gesamt­fäl­lig­keit

Wur­de eine ratier­li­che Zah­lung des Mit­glieds­bei­trags ver­ein­bart (Zif­fer 5.1.) und gerät das Mit­glied schuldhaft
mit mehr als zwei Monats­bei­trä­gen in Ver­zug, wer­den der gesam­te Bei­trag und alle Pau­scha­len bis zum Ende der
Lauf­zeit sofort zur Zah­lung fäl­lig. Glei­ches gilt für den Fall der außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung eines Mitgliedsvertrags
durch das Stu­dio aus wich­ti­gem Grund, ins­be­son­de­re ent­spre­chend Zif­fer 4.2., 6.4. sowie 7.2.

5.5. Auf­rech­nungs- und Zurückbehaltungsverbot

Das Mit­glied darf nur mit unbe­strit­te­nen oder rechts­kräf­tig fest­ge­stell­ten For­de­run­gen gegen das Studio
auf­rech­nen oder ein Zurück­be­hal­tungs­recht gel­tend machen.

6. DAU­ER DER MIT­GLIED­SCHAFT, STILLLEGUNG

6.1.Erstlaufzeit

Die Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung hat, sofern kei­ne ander­wei­ti­ge Ver­ein­ba­rung getrof­fen wird, die vertraglich
ver­ein­bar­te Erst­lauf­zeit von einem, zwölf oder vier­und­zwan­zig Monat/en. Die Lauf­zeit beginnt mit dem vereinbarten
Mit­glied­schafts­be­ginn. Dies gilt auch dann, wenn dem Mit­glied ein vor­zei­ti­ges Zutritts­recht ein­ge­räumt wird.

6.2.Mitgliedschaftsverlängerung

Wird die Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung nicht von dem Mit­glied oder dem Stu­dio unter Ein­hal­tung einer
Kün­di­gungs­frist von min­des­tens sechs Wochen vor dem Been­di­gungs­zeit­raum gekün­digt, ver­län­gert sich die
Mit­glied­schaft um die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Lauf­zeit von einem oder zwölf Monat/en.

6.3. Wei­te­re Mitgliedschaftsverlängerung

Im Fal­le einer Ver­län­ge­rung der Mit­glied­schaft nach Ablauf der Erst­lauf­zeit (Zif­fer 6.2.) kann die Mitgliedschaft
unter Ein­hal­tung einer Frist von min­des­tens sechs Wochen zum Ende des Ver­län­ge­rungs­zeit­raums von bei­den Seiten
ordent­lich gekün­digt wer­den. Unter­bleibt eine Kün­di­gung zum Ablauf einer Ver­län­ge­rungs­zeit, ver­län­gert sich
die Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung um die jeweils ver­ein­bar­te Lauf­zeit von einem oder zwölf Monat/en, wobei
stets eine Kün­di­gungs­frist von min­des­tens sechs Wochen für bei­de Ver­ein­ba­rungs­part­ner gilt.

6.4. Außer­or­dent­li­che Kündigung

Die Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung kann von bei­den Ver­ein­ba­rungs­part­nern aus wich­ti­gem Grund vor­zei­tig been­det werden.
Ein Wech­sel des Wohn­or­tes des Mit­glieds begrün­det kein außer­or­dent­li­ches Kün­di­gungs­recht. Im Fal­le einer
krank­heits­be­ding­ten Kün­di­gung endet das Mit­glied­schafts­ver­hält­nis erst mit dem Zugang eines ärzt­li­chen Attestes,
das dem Mit­glied eine andau­ern­de Sport­un­fä­hig­keit bescheinigt.

6.5.Stilllegung der Mitgliedschaft

Anstel­le einer außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung kann die Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung für einen im Vor­aus zu
fest­zu­le­gen­dem Zeit­raum in gegen­sei­ti­gem Ein­ver­neh­men aus­ge­setzt wer­den. Aus­set­zungs­zeit­räu­me blei­ben bei
der ver­ein­bar­ten Lauf­zeit unbe­rück­sich­tigt, d.h. die Lauf­zeit des Ver­ein­ba­rungs­ver­hält­nis­ses ver­län­gert sich
um den Aussetzungszeitraum.

Zusätz­lich kann das Mit­glied die Mit­glied­schaft bis zu 4 Wochen pro Kalen­der­jahr unent­gelt­lich und ohne Nachweis
(z.B. Urlaub) ruhen las­sen. Hier sind Ruhe­zei­ten von 2, 3 oder 4 Wochen mög­lich. Die in Anspruch genom­me­ne Zeit
bleibt bei der ver­ein­bar­ten Lauf­zeit der Mit­glied­schaft unbe­rück­sich­tigt, d.h. die Lauf­zeit des
Mit­glied­schafts­ver­hält­nis­ses ver­län­gert sich ent­spre­chend dem Ruhezeitraum.

6.6. Form

Kün­di­gun­gen sind unter Anga­be des Namens und der Mit­glieds­num­mer gegen­über dem Stu­dio in Text­form zu
erklä­ren. Maß­geb­lich für die Recht­zei­tig­keit einer Kün­di­gung ist der Zeit­punkt des Zugangs im Studio.
Kün­di­gun­gen, die einem Mit­glied­schafts­ver­hält­nis nicht zuge­ord­net wer­den kön­nen, gel­ten nicht als zugegangen.

7. HAF­TUNGS­BE­SCHRÄN­KUNG

Eine Haf­tung für den Ver­lust oder eine Beschä­di­gung mit­ge­brach­ter Klei­dung, Wert­ge­gen­stän­de und Geld wird nicht
über­nom­men, es sei denn, der Ver­lust oder die Beschä­di­gung ist auf grob fahr­läs­si­ges oder vor­sätz­li­ches Verhalten
des Stu­di­os zurück­zu­füh­ren. Eine Haf­tung des Stu­di­os für ein­fa­che Fahr­läs­sig­keit ist aus­ge­schlos­sen. Dies gilt
nicht für Schä­den aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit sowie der Ver­let­zung wesentlicher
Mit­glied­schafts­pflich­ten, die auf einer fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zung des Stu­di­os oder eines Erfüllungsgehilfen
des­sel­ben beru­hen. Wesent­li­che Mit­glied­schafts­pflich­ten sind sol­che, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durchführung
der Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung über­haupt erst ermög­licht und auf deren Ein­hal­tung der Vereinbarungspartner
regel­mä­ßig ver­trau­en darf.

8. DATEN­SCHUTZ

8.1. Daten­spei­che­rung

Das Stu­dio erhebt, spei­chert, ver­ar­bei­tet und nutzt per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten des Mit­glieds (ein­schließ­lich sei­nes Fotos)
selbst oder durch wei­sungs­ge­bun­de­ne Dienst­leis­ter im Rah­men der Zweck­be­stim­mung die­ses Mitgliedschaftsverhältnisses
und, soweit erfor­der­lich, zur Auf­klä­rung von Straf­ta­ten. Beim Betre­ten des Fit­ness­stu­di­os wer­den Datum, Uhrzeit
sowie Mit­glieds­num­mer des Mit­glieds erfasst. Das Stu­dio spei­chert die­se Daten bis zu einer Dau­er von drei Tagen.
In anony­mi­sier­ter Form wer­den die erfass­ten Daten zudem zur Opti­mie­rung der Trai­nings­be­din­gun­gen im Stu­dio verwendet.

8.2. Video­über­wa­chung

Das Stu­dio behält sich vor, unter Beach­tung der Vor­ga­ben des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes und unter
Wah­rung der Per­sön­lich­keits­rech­te der Mit­glie­der Teil­flä­chen des Stu­di­os mit Video­ka­me­ras zu
über­wa­chen und die Auf­nah­men zu spei­chern, soweit und solan­ge dies im Ein­zel­fall erfor­der­lich und
recht­lich zuläs­sig ist. Der Umstand der Beob­ach­tung und die ver­ant­wort­li­che Stel­le wer­den durch
Hin­weis­schil­der erkenn­bar gemacht.

9. SCHLUSS­BE­STIM­MUN­GEN

9.1. Ände­run­gen die­ser AGB

Das Stu­dio ist berech­tigt, die­se All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen mit Wir­kung für die Zukunft zu
ändern. Die Ände­run­gen wer­den wirk­sam, wenn das Stu­dio auf die Ände­run­gen hin­weist, das Mitglied
die Ände­run­gen zur Kennt­nis neh­men kann und die­sen nicht inner­halb von zwei Wochen nach Zugang der
Ände­rungs­mit­tei­lung wider­spricht. Im Fall eines Wider­spruchs ist das Stu­dio berech­tigt, die
Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung zum jewei­li­gen Monats­letz­ten zu kündigen.

9.2. Unwirk­sam­keit ein­zel­ner Bestimmungen

Soll­ten eine oder meh­re­re Bestim­mun­gen die­ser Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung unwirk­sam sein
oder wer­den, so lässt dies die Wirk­sam­keit der Mit­glied­schafts­ver­ein­ba­rung sowie dessen
übri­ge Bestim­mun­gen unberührt.

9.3. Teil­nah­me an Streitschlichtung

Das Stu­dio ist zur Durch­füh­rung eines Streit­bei­le­gungs­ver­fah­rens nach Maß­ga­be des VSBG nicht
ver­pflich­tet und nimmt an ent­spre­chen­den Ver­fah­ren nicht teil.